Institutsleiter

Prof. Dr.-Ing.
Stefanos Fasoulas

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Prof. Dr.-Ing. Sabine Klinkner

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Larissa Schunter

Sekretariat
Prof. Klinkner

Annegret Möller

Sekretariat
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Institut für Raumfahrtsysteme
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Forschungsaufenthalt in der Antarktis - eine abenteuerliche Dienstreise

Frau Valerie Schröder und Herr Andreas Fink haben im Rahmen des SIMSKILL-Forschungsprojekts einige Wochen auf den Antarktis-Stationen Concordia und Halley verbracht. Dort haben Sie mobile Soyuz-Simulatoren aufgebaut und die Überwinterungs-Crew geschult.
19. April 2016; Elisa Werler

           Halley VI (Foto: British Antarctic Survey)

Concordia (Foto: ESA) 

 

Die SIMSKILL-Studie

Ziel ist die Untersuchung der Entwicklung von Pilotenfertigkeiten unter Isolationsbedingungen. Damit sollen vor allem Planungen für zukünftige, bemannte Missionen zum Mars und darüber hinaus erleichtert werden. Eine große Herausforderung bei solchen Missionen ist dabei die lange Flugdauer von mehreren Monaten bis Jahren. Wenn wir in Zukunft Astronauten auf der Erde ausbilden und diese anschließend über einen solchen langen Zeitraum zu weit entfernten Zielen im All entsenden, muss natürlich sichergestellt sein, dass diese bei der Ankunft am Ziel überhaupt noch in der Lage sind, das Raumschiff richtig und sicher zu steuern.

Eine wichtige Frage dabei ist natürlich, ob und wie schnell Astronauten auf zukünftigen Langzeitmissionen ihre Fähigkeit verlieren, im Training erlernte Tätigkeiten korrekt auszuführen. Im Rahmen des Forschungsprojekts „SIMSKILL“ soll deshalb ganz gezielt untersucht werden, wie stark der Einfluss von Isolation und reduziertem Sauerstoffgehalt der Atemluft auf die Verlustrate von Pilotenfähigkeiten ist.

Zur Beantwortung dieser und anderer Fragen führt das Institut für Raumfahrtsysteme zusammen mit seinen Partnern eine Studie durch, bei der gleichzeitig in Stuttgart und auf zwei antarktischen Forschungsstationen verschiedene Aspekte eines Langzeit-Weltraumflugs simuliert werden.

Für das Experiment werden die Teilnehmer zunächst an einem mobilen Sojus-Raumschiffsimulator trainiert. Sie lernen das Steuern des Schiffs für einen Anflug an die International Raumstation ISS. Anschließend trainieren sie über einen Zeitraum von mehreren Monaten regelmäßig in unterschiedlichen Abständen das Fliegen im Simulator. Dabei unterscheiden sich lediglich die Lebensbedingungen der Teilnehmer auf den Stationen und in Stuttgart voneinander. Am Ende der mehrmonatigen Trainingsphase werden die Flugleistungen der unterschiedlichen Gruppen miteinander verglichen: Entwickeln sich die Fähigkeiten von Teilnehmern in Isolation anders als die von Teilnehmern im normalen Leben? Spielt der Sauerstoffgehalt in der Atemluft eine Rolle? Fliegen Personen, die häufiger trainieren, wirklich besser als die, die weniger oft zum Training kommen?

Beide Stationen sind im antarktischen Winter, das heißt etwa von März bis Oktober, von der Außenwelt abgeschnitten. In der Regel ist eine Evakuierung selbst im Notfall nur über längere Zeiträume hinweg möglich. Dadurch ergeben sich nahezu perfekte Isolationsbedingungen, wie sie auch an Bord eines Raumschiffes herrschen würden.

MapAntarktis

Während sich die Halley Station in der Nähe der Küste befindet, liegt die Concordia-Station im Landesinneren auf mehreren Kilometern Höhe. Hier kommt für die Besatzung neben der Isolation noch ein verringerter Sauerstoffgehalt in der Luft zum Tragen.

Organisation und Partner

Bei SIMSKILL handelt es sich um ein gemeinsames Forschungsprojekt des Instituts für Raumfahrtsysteme der Universität Stuttgart, der Arbeitsgruppe VIPER der belgischen Royal Military Academy in Brüssel und der University of Rome („ La Sapienza“). Das Projekt wird im Rahmen einer Ausschreibung („Announcement of Opportunity“) der europäischen Weltraumbehörde ESA durchgeführt und vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), dem Belgian Science Policy Office (BELSPO), dem British Antarctic Survey (BAS) und dem Institut Polair Français (IPEV) unterstützt. 

Ansprechpartner am IRS

Dipl.-Ing. Andreas Fink
Tel.: +49 (0) 711 685 69609
E-Mail: hier klicken

Valerie Schröder, M.Sc.
Tel.: +49 (0) 711 685 69615
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Dipl.-Ing. Miquel Bosch Bruguera
Tel.: +49 (0) 711 685 60368
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