Institutsleiter

Prof. Dr.-Ing.
Stefanos Fasoulas

Stellvertreter

Prof. Dr.-Ing. Sabine Klinkner

Prof. Dr. rer. nat. Alfred Krabbe

Sekretariat
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Sekretariat
Prof. Klinkner

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Institut für Raumfahrtsysteme
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3D-gedruckte Wolframdüse übersteht Langzeittest

Eine additiv gefertige Wolframdüse wurde weltweit erstmals einem Langzeittest unterzogen - mit Erfolg.
17. April 2019; Matthias Langer (mlanger@irs.uni-stuttgart.de)

Am IRS wurde weltweit erstmals eine additiv gefertigte Düse aus Wolfram in einem thermischen Lichtbogentriebwerk einem Dauertest unterzogen. In einer insgesamt fünf Stunden dauerndem Testkampagne wurde untersucht, ob das Material, welches von der österreichischen Firma Plansee gefertigt wurde, generell für die Anwendung geeignet ist und wie es sich im Vergleich zu konventionell hergestelltem Wolfram verhält. Der Betrieb war durchgehend stabil und Nachuntersuchungen konnten keine signifikanten Unterschiede beim Verschleiß der 3D- gedruckten Düse feststellen.

Wolframdüse

Bild: Additiv gefertigte Düse eines thermischen Lichtbogentriebwerks im Betrieb

Dies ebnet den Weg für hochfunktionsintegrierte Düsen, die den Wirkungsgrad thermischer Lichtbogentriebwerke stark steigern sollen. Im Integrated Research Platform for Affordable Satellites Projekt, kurz IRAS, arbeitet das IRS zusammen mit dem DLR, dem Fraunhofer Institut für Produkttechnik und Automatisierung sowie verschiedenen Industriepartnern an Wegen zur Kostenreduzierung von Konstellationssatelliten mittels Industrie-4.0-Verfahren. Die IRS-Arbeitsgruppe für elektrische Raumfahrtantriebe arbeitet an einem anpassungsfähigen Modul zur aktiven Kontrolle des Wiedereintritts, welches auf einer Zusammenarbeit mit der ESA basiert. Dieses soll helfen, der Entstehung von weiterem Weltraumschrott entgegenzuwirken und das Einschlagsrisiko für besiedelte Regionen zu reduzieren.

 

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Priv.-Doz. Dr.-Ing. Georg Herdrich

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