Institutsleiter

Prof. Dr.-Ing.
Stefanos Fasoulas

Stellvertreter

Prof. Dr.-Ing. Sabine Klinkner

Prof. Dr. rer. nat. Alfred Krabbe

Sekretariat
Prof. Fasoulas

Larissa Schunter

Sekretariat
Prof. Klinkner

Annegret Möller

Sekretariat
Prof. Krabbe

Barbara Klett

Administration

Dr. Thomas Wegmann

 


Institut für Raumfahrtsysteme
Pfaffenwaldring 29
70569 Stuttgart

Tel. +49 711 685-69604
Fax +49 711 685-63596

Direkt zu

 

KSat e.V. und Spacelab starteten MIRKA2 Kapsel in Südafrika

Am 21.07.2017 starteten Studenten des Spacelabs der Universität Kapstadt und Studenten der studentischen Gruppe KSat e.V. im Rahmen des MIRKA2-ICV Projektes einen Höhenforschungsballon in der Wüste im Norden von Südafrika.
16. August 2017; Julia Dancer (dancer@irs.uni-stuttgart.de)

Read this article in English here.

Am 21.07.2017 starteten Studierende des Spacelabs der Universität Kapstadt und Studierende der studentischen Gruppe KSat e.V. im Rahmen des MIRKA2-ICV Projektes einen Höhenforschungsballon in der Wüste im Norden von Südafrika. Das Projekt wurde im Zuge der Kooperation zwischen dem Institut für Raumfahrtsysteme und dem Spacelab der Universität Kapstadt, Südafrika ins Leben gerufen.

 

MIRKA2-ICV_Logo

Bild: MIRKA2-ICV Missionslogo (Mikro Rückkehrkapsel 2 - In-flight Communication Verrification)

Ziel des MIRKA2-ICV (Mikrorückkehrkapsel 2 – In-flight Communication Verification) Projektes war es die Kommunikation der miniaturisierte Wiedereintrittskapsel MIRKA2 über eine Satellitenverbindung während des freien Falls aus großen Höhen mit einem Abwurftest zu erproben. Die Kapsel sendete während des Aufstiegs bis 22km Höhe Daten mit GPS Koordinaten, Drehraten, Temperatur und Druckdaten. Auf 25km Höhe wurde der Separationsmechanismus aktiviert. In den folgenden Minuten konnten leider keine Datenpakete von der Kapsel empfangen werden, der Grund hierfür ist bislang unklar. Nachdem der Ballon geplatzt war und die Balloneinheit am Fallschirm landete, wurde die Bergung eingeleitet. Der letzte Telemetriepunkt der Balloneinheit war in knapp 1,8 km über dem Boden. Aufgrund der schlechten Zugänglichkeit des Terrains und der früh einsetzenden Dunkelheit (Winter auf der Südhalbkugel) konnte die Balloneinheit, die Videos vom Abwurf aufnahm und genaue Trajektoriedaten der Balloneinheit speicherte, nicht am selben Tag geborgen werden. Die Suche nach der Balloneinheit ist am Laufen und wird vom Spacelab koordiniert. Mit den Daten der Balloneinheit kann hoffentlich der Verbleib der Kapsel und das Problem unseres Abwurftests klären zu können.

Balloon_Launch

Bild: Höhenforschungsballon mit Fallschirm (rot), Balloneinheit (Styroporbox) und MIRKA2-ICV Kapsel im Auswurfschacht

An einer neuen Version der MIRKA2 Kapsel wird nun aktiv weitergearbeitet. Für alle beteiligten Studenten war die Kooperation eine großartige Möglichkeit in einem multinationalen Team zu arbeiten und neue Erfahrung zu sammeln.

 

Team_Foto

Bild: Studierende von KSat e.V. (von links: Markus Koller, Felix Schäfer, Florian Grabi, Valentin Starlinger) und Professor René Laufer (Baylor University, University of Capetown) mit der in der Balloneinheit integrierten MIRKA2-ICV Kapsel

Mehr über das Projekt:
http://ksat-stuttgart.de/de/projekte/mirka2-icv

KSat e.V. Facebook:
https://www.facebook.com/KSat.Stuttgart

KSat e.V. Youtube:
https://www.youtube.com/watch?v=7CD2cCjB70Y

KSat e.V. Twitter:
https://twitter.com/KSat_Stuttgart