Institutsleiter

Prof. Dr.-Ing.
Stefanos Fasoulas

Stellvertreter

Prof. Dr.-Ing. Sabine Klinkner

Prof. Dr. rer. nat. Alfred Krabbe

Sekretariat
Prof. Fasoulas

Larissa Schunter

Sekretariat
Prof. Klinkner

Annegret Möller

Sekretariat
Prof. Krabbe

Barbara Klett

Administration

Dr. Thomas Wegmann

 


Institut für Raumfahrtsysteme
Pfaffenwaldring 29
70569 Stuttgart

Tel. +49 711 685-69604
Fax +49 711 685-63596

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Interdisziplinäres Heraeus Seminar über Detektortechnologie

IRS im Organisationsteam und bei den Teilnehmern stark vertreten
2. März 2016; Dörte Mehlert

  Gruppenbild1_heraeus
Gruppenbild vor dem Heraeus Hörsaal (Copyright: Heraeus-Stiftung).
  Orga_Team
C. Buchwald, KIT Karlsruhe, Dr. C. Wunderer,
DESY Hamburg Prof. M. Weber KIT Karlsruhe & Prof. A. Krabbe,
IRS / Universität Stuttgart (von links) haben zusammen mit
Dr. F. Fiedler, Helmholtz-Zentrum Dresden (nicht auf dem Foto) das
Seminar organisiert (Copyright: Heraeus-Stiftung).

Vom 14. bis zum 17. Februar fand im Physikzentrum Bad Honnef das  607. Wilhelm and Else Heraeus-Seminar zum Thema „Semiconductor detectors in astronomy, medicine, particle physics and photon science“ statt. Vier Tage lang diskutierten Vertreter dieser vier Fachgebiete ihre unterschiedlichen Sichtweisen auf Halbleiterdetektoren. Hierzu hatte das Organisationsteam, in dem Alfred Krabbe vom IRS / DSI die Infrarot-Astronomie vertreten hat, für jedes Thema jeweils vier hochkarätige externe Referenten eingeladen. Unter den  knapp 70 Teilnehmern - vor allem Doktoranden - aus den Bereichen Hochenergiephysik, Astrophysik, Photon Science und Medizinische Physik waren auch sechs Teilnehmer vom IRS bzw. DSI. Bei den Diskussionen  wurde sehr schnell klar, dass die verschiedenen Anwendungsgebiete sehr unterschiedliche Anforderungen an die Leistung von Halbleiterdetektoren stellen: Stehen bei der Hochenergiephysik vor allem die abgedeckte Fläche, der Materialeinsatz und die Auslesegeschwindigkeit an erster Stelle der Bemühungen, so sind es bei den Astrophysikern das Ausleserauschen, die Zahl der Pixel und die Quantenausbeute. In der Photon Science wiederum kommt es auf Energieauflösung an, während in der Medizintechnik die Ortsauflösung ein zentrales Thema ist. Bei der Podiumsdiskussion wurden Ansatzpunkte für fachübergreifende Themen diskutiert. Für die meisten Teilnehmer war diese Veranstaltung eine seltene Gelegenheit, die eigene technische und physikalische Perspektive zu den Seminarthemen auf interessante und ungewöhnliche Weise zu erweitern.
Dieses Seminar wurde durch die  Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung finanziert.

Kontakt: Dörte Mehlert, Email: mehlert@dsi.uni.stuttgart.de; Tel.:0711 - 685-69632