Institutsleiter

Prof. Dr.-Ing.
Stefanos Fasoulas

Stellvertreter

Prof. Dr.-Ing. Sabine Klinkner

Prof. Dr. rer. nat. Alfred Krabbe

Sekretariat
Prof. Fasoulas

Larissa Schunter

Sekretariat
Prof. Klinkner

Annegret Möller

Sekretariat
Prof. Krabbe

Barbara Klett

Administration

Dr. Thomas Wegmann

 


Institut für Raumfahrtsysteme
Pfaffenwaldring 29
70569 Stuttgart

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Fax +49 711 685-63596

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Außergewöhnliche Ehrung für Prof. Hans-Peter Röser

23. Oktober 2014; Heidi-Maria Götz (goetz@irs.uni-stuttgart.de)

Anlässlich seines 65. Geburtstags bekam Prof. Dr. rer. nat. Hans-Peter Röser, stellvertretender Leiter des Instituts für Raumfahrtsysteme und „Vater“ der fliegenden Sternwarte SOFIA, im Rahmen einer kleinen Feier am 13. Oktober 2014 ein ganz besonderes Geschenk überreicht: Hanspeterröser heißt nun der Kleinplanet Nr. 52308. Seine Distanz zur Erde betrug an seinem 65. Geburtstag am 8. Oktober 2014 547,9 Millionen Kilometer.

Der Entdecker Dr. Lutz D. Schmadel, pensionierter Astronomiedirektor des Astronomischen Rechen-Instituts der Universität Heidelberg und Mitglied des Committee on Small Bodies Nomenclature (CSBN) überreichte Hans-Peter Röser persönlich die Urkunde. Schmadel ist Entdecker von mehr als 250 nummerierten Kleinen Planeten und Autor der Monographie "Dictionary of Minor Planet Names", dem international anerkannten Standardwerk zur Nomenklatur der Kleinen Planeten. Das Besondere an diesen astronomischen Objekten ist nun, das der Entdecker das Vorschlagsrecht auf einen Namen für diesen Kleinplaneten hat; dabei wird immer die Nummer des Kleinplaneten in Klammern dem Namen vorangestellt.

Die Internationale Astronomische Union (IAU) stimmte dem Vorschlag (52308) Hanspeterröser zu. Die offizielle englischsprachige Widmung lautet:

Röser_Widmung

Schmadels „Entdeckungsmaschine“, das hauptsächliche Hilfsmittel bei der Suche nach Kleinen Planeten, ist das 2m-Universalteleskop am Karl-Schwarzschild-Observatorium der Thüringer Landessternwarte Tautenburg. Das 1960 fertiggestellte Teleskop wurde von Carl Zeiss, Jena hergestellt und trägt heute den Namen Alfred-Jensch-Teleskop zu Ehren des langjährigen Chefkonstrukteurs von Zeiss. Als sogenanntes Schmidt-Teleskop ist es auch heute noch das weltweit größte derartige Instrument. Es befindet sich in der Kuppel des Observatoriums der Thüringer Landessternwarte, etwa 10 km nordöstlich von Jena. Die Kuppel mit einem Durchmesser von 20 m und einer Spaltbreite von 5 m wiegt 180 t und wird von vier Motoren mit je 4 kW Leistung angetrieben.

Röser_Ehrung
Dr. Lutz D. Schmadel bei der Erläuterung von (52308) Hanspeterröser.

Röser_Planet

Prof. Hans-Peter Röser war sichtlich beeindruckt, dass er einen Kleinplaneten nun sein Eigen nennen kann. 

Röser_Gratulanten

Schmadel_Röser  Röser_Urkunde
(Fotos: Heidi-Maria Götz und Sabine Fasoulas)