Institutsleiter

Prof. Dr.-Ing.
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Institut für Raumfahrtsysteme
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RZBW vom Wissenschaftsrat zur Förderung empfohlen

1. Juni 2007; Harald Hummel

Highlight Nr. 22 - Juni 2007

RZBW vom Wissenschaftsrat zur Förderung
empfohlen

  Bild zur Nachricht
  Visualisierung des neuen RZBW
 

Am 25. Mai hat der Wissenschaftsrat der Bund-Länder-Kommission den Bau des Raumfahrt-Zentrum Baden-Württemberg (RZBW) an der Universität Stuttgart als förderungswürdig empfohlen. Universitätsrektor Prof. Wolfram Ressel rechnet damit, dass die Kommission bei ihrer endgültigen Entscheidung am 9. Juli 2007 dieser Empfehlung folgen wird. Ab 2010 sollen die ersten Wissenschaftler in den exzellent ausgestatteten Laborräumen und Testständen des RZBWs Spitzenforschung und -entwicklung betreiben können.

Insgesamt hatten die Länder für das Jahr 2007 vierzehn Antragsskizzen für Forschungsneubauten vorgelegt, von denen der Wissenschaftsrat acht zur Antragstellung aufgefordert und letztlich sechs zur Förderung empfohlen hat. "Dass sich die Universität Stuttgart mit diesem Projekt angesichts der starken bundesweiten Konkurrenz um die Hochschulbaumittel durchsetzen konnte, werten wir als Anerkennung der Exzellenz der Stuttgarter Luft- und Raumfahrttechnik", so Ressel auf dem am 8. Juni 2007 von der Universität Stuttgart einberufenen Pressekonferenz. Mit dem Forschungsneubau am Pfaffenwaldring 29 in direkter Nachbarschaft zu anderen Instituten der Fakultät Luft- und Raumfahrttechnik und Geodäsie will die Universität Stuttgart gemeinsam mit dem Bund und zahlreichen Partnern ein landesweites Raumfahrtforum für Wissenschaft, Industrie und Öffentlichkeit schaffen. Damit soll der Technologietransfer und Gedankenaustausch zwischen den beteiligten Institutionen gefördert werden.

 






Von Satelliten bis SOFIA

Das RZBW wird unter anderem das Uni-Institut für Raumfahrtsysteme (IRS) mit dem Stuttgarter Kleinsatelliten-Programm beherbergen. Mit nationalen und internationalen Partnern wird das IRS eigene Kleinsatelliten entwickeln, bauen und betreiben, um neue Technologien auf ihre Raumtauglichkeit zu testen sowie speziellen Erdbeobachtungen, astronomischen Untersuchungen und Monderkundungen durchzuführen. „Mit diesem auf zehn Jahre angelegten Programm sind wir in Deutschland führend und als Partner von Industrie und internationalen Forschungseinrichtungen stark nachgefragt“, betont IRS-Direktor Prof. Hans-Peter Röser.

Auch das deutsche SOFIA-Institut (DSI) wird in das neue RZBW ziehen und von hier aus den Betrieb der fliegenden Sternwarte SOFIA (Stratosphären Observatorium für Infrarot-Astronomie) von deutscher Seite aus koordinieren. Das deutsche Kompetenzzentrum für Flugzeugastronomie wird hier ebenfalls entstehen.



Weitere Informationen bei Prof. Hans-Peter Röser,

unter

http://www.irs.uni-stuttgart.de

http://www.kleinsatelliten.de

http://www.dsi.uni-stuttgart.de

oder im RZBW-Faltblatt

 

Bildergalerie zum RZBW:

     
RZBW Außenansicht
(Visualisierung: UBA Stuttgart)
  Foyer des RZBW
(Visualisierung: UBA Stuttgart)
  Kleinsatellit Flying Laptop
(Foto: IRS)
  SOFIA beim ersten Testflug
(Foto: NASA)