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Tatkräftige Unterstützung durch die Werkstatt
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Im Laufe des Augusts haben Karlheinz Schneider und Michael Lengowski und Claas Ziemke vom IRS die Rakete erstmals komplett zusammen gebaut. Hierfür wurden fehlende Teile eigens in der Werkstatt des IRS hergestellt. Am 22. August war es dann soweit: Michael Lenkowski konnte die Einzelteile der Rakete verladen, zum Ausstellungsort nach Mannheim bringen und sie dort in voller Größe aufbauen. Nach Ende der Ausstellung soll sie dann ihren Platz im Treppenhaus des IRS finden, um dort von allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sowie Besuchern und Besucherinnen bestaunt werden zu können.
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Fast schwerelos
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Das TEXUS Programm ist das weltweit erfolgreichste und am längsten bestehende Raketenprogramm für wissenschaftliche Versuche in der Schwerelosigkeit: Seit 1976 startet ein- bis zweimal pro Jahr eine Rakete von Esrange bei Kiruna in Schweden zu einem ballistischen Flug mit einer maximalen Höhe von 270 Kilometern. Dabei wird für etwa sechs Minuten eine annähernde Schwerelosigkeit (Mikrogravitation) erreicht, die nur etwa ein zehntausendstel der normalen Erdschwerkraft beträgt.
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Vorbereitungen für die ISS
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Als Nutzlast einer TEXUS-Forschungsrakete können Experimente und Untersuchungen aus den unterschiedlichsten Disziplinen unter Schwerelosigkeit durchgeführt werden. Verbrennungsvorgänge auf der Erde, wie sie in unseren Automotoren stattfinden, sind immer beeinflußt durch gravitationsbedingte Konvektion und Diffussion. Erst mit Hilfe der Schwerelosigkeit können diese Prozesse unverfälscht untersucht und grundsätzlich verstanden werden. Desweiteren befasst sich zum Beispiel die Gravitationsbiologie mit Orientierungs-, Bewegungs- und Wachstumsvorgängen ohne den Einfluß der Schwerkraft. Nichtzuletzt können in den sechs Minuten der Mikrogravitation, die die TEXUS-Raketen ermöglichen, Instrumente und Experimente für ihren Einsatz auf der Internationale Raumstation (ISS) vorbereitet und auf ihre Weltraumtauglichkeit untersucht werden.
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Flexible Forschung
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Nach dem etwa eine viertel Stunde lang andauernden Flug landen die einzelnen Segmente der Rakete am Fallschirm und können geborgen werden. Da vor allem die Nutzlast - also die Experimente - in der Regel wieder verwendet werden können und anders als bei astronautischen Missionen die Sicherheitsanforderungen gering sind, ermöglicht das TEXUS Programm vergleichsweise kostengünstige Mikrogravitationsexperimente. Die kurzen Vorbereitungs- und Zugriffszeiten ermöglichen zudem eine flexible Gestaltung der Forschungsprogramme.
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Weitere Informationen bei Dipl.-Ing. Michael Lengowski oder unter
http://www.dlr.de/rd/fachprog/fuw/fp/sr
http://www.uni-hohenheim.de/i3v/00032900/00582310/02580041.htm
http://www.biologie.uni-erlangen.de/botanik1/deu/gravitaxis_deu.htm
http://spacebio.uni-bonn.de/Sounding/Texus
Bildgalerie zur TEXUS - Rakete:
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| TEXUS Rakete des IRS im Landesmuseum in Mannheim |
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Start einer TEXUS Rakete in Esrange bei Kiruna in Schweden |
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Aufbau der IRS - TEXUS Rakete im Landesmuseum in Mannheim |
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Schema von Flugbahnen verschiedener Höhenforschungsraketen |
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| Beispiel der Nutzlastbeladung einer TEXUS Rakete |
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Bergung der Nutzlast |
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