Highlight
Nr. 9 - Januar 2006
Schnellster
Wiedereintritt geglückt
Fünf
Mitarbeiter des IRS haben am frühen Morgen des
16. Januar den rasanten Flug der Raumkapsel STARDUST
durch die Erdatmosphäre vor Ort beobachtet. |
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STARDUST-Kapsel
beim Wiedereintritt |
Internationale
Kompetenz
Die
Ergebnisse dieser Beobachtungen sind für Prof.
Auweter-Kurtz, Leiterin der Abteilung Raumtransporttechnologie
des IRS, von größter Bedeutung: Im Rahmen des von
der ESA
geplanten Projektes ExoMars
ist sie mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an der
Entwicklung einer geeigneten Sonde beteiligt, die sicher vom
Mars zurückkehren und Gesteine unseres Nachbarplaneten
mitbringen soll. Basierend auf ihrer internationalen Kompetenz
auf dem Gebiet der Wiedereintrittstechnologie führt die
Arbeitsgruppe daher unter anderem Simulationen zum Wiedereintritt
in die Erdatmosphäre durch. Mit Hilfe der aktuellen Daten
von der Rückkehr der STARDUST Kapsel können diese
bereits entwickelten Verfahren überprüft und entscheidend
weiterentwickelt werden.
90
Sekunden, die zählen
Internationale
Zusammenarbeit
Die
gewonnenen Messdaten aller 30 Wissenschaftler, die den Wiedereintritt
der STARDUST - Kapsel beobachtet haben, sollen allen anderen
Teilnehmern zugänglich gemacht werden, um eine möglichst
umfassende Auswertung zu gewährleisten. Im Sommer dieses
Jahres soll deshalb ein Workshop stattfinden, um mit allen
internationalen Kollegen die ersten Ergebnisse diskutieren
zu können.
Fundierte Informationen
zum Wiedereintritt von STARDUST sind bei Prof.
Dr. Monika Auweter-Kurtz, Dr.
Georg Herdrich, Dipl.-Ing.
Michael Winter sowie auf der Projektseite zum Wiedereintritt
der STARDUST-Kapsel zu erhalten.
Kleine
STARDUST-Galerie
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| Schematischer
Ablauf des Wiedereintritts der STARDUST-Kapsel. |
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Vorhergesagte
Flugbahn der Kapsel. |
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Bildausschnitt
aus dem Video
(Quicktime, 5.8 MBytes) von Mike Taylor. |
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Michael
Winter, Jürgen Wolf, Franziska Harms (v.l.). |
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| Kurz
vor dem Start... |
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...die
Crew steigt ein. |
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Michael
Winter und Georg Herdrich (v.l.)... |
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...bei
den Vorbereitungen. |
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| Georg Herdrich
bereit zum Beobachten. |
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Die
hochempfindliche EMCCD-Kamera, die G. Herdrich und M.
WInter von der Firma L.O.T.-Oriel zur Verfügung gestellt
wurde (li.) und der Teleskopaufbau an sich (re.). Verbunden
sind beide Komponenten über Lichtwellenleiter. |
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Tatsächlich
beobachtetes Spektrum (dunkelblau); zur Veranschaulichung,
wo charakteristische Merkmale liegen sollten, sind zusätzlich
Modellspektren einiger beispielhafter Molekülübergänge
überlagert (rosa, hellblau, gelb). |
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Franziska
Harms beim Aufbau ihrer Kamera. |
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| Franziska
Harms mit George Raiche vom NASA Ames Reserach Center. |
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Beobachtungsaufbau
von Franziska Harms. Die CCD-Kamera und das Gitter wurden
vom Deutschen SOFIA Institut (DSI) gestellt, das Objektiv
und die Nachführkamera stellte freundlicherweise
Peter Jenniskens vom SETI Institute zur Verfügung. |
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Originaldaten
zum Wiedereintritt:
1. Zeile: Spektren (Farbverteilung) der Kapsel
2. Zeile: STARDUST-Kapsel mit ihren Spektren auf der
rechten Seite. Auf den Bildern bewegt sich die Kapsel
von unten nach oben.
3. Zeile: Nachstrom der Kapsel
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Vergrößerung
eines Bildausschnittes vom Vorbild (2. Zeile, 1. Bild).
Spektrum des Kapsellichtes entlang der markierten roten
Linie. |
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| Refraktorteleskop
von Jürgen Wolf |
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Grafik
der STARDUST-Sonde |
Weitere
Informationen zum STARDUST-Mission
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