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Universität Stuttgart

Strahlung

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Die Berechnung der Plasmastrahlung für Hochenthalpieströmungen ist aus zwei Gründen von Bedeutung:

  • Für die Analyse von berührungslosen, spektralen Messungen des Plasmazustands (z.B. im Plasmawindkanal oder bei Wiedereintrittsexperiementen)
  • Für die Berechnung des Energietransports durch Gasstrahlung bei der numerischen Simulation von Hochenthalpieströmungen.



Zunächst wird mit Hilfe des Strömungslösers URANUS der thermische und chemische Zustand des Plasmas ermittelt.

Daraus kann das Emissionsspektrum mit Hilfe des Strahlungscodes PARADE (Plasma Radiation Database) unter Berücksichtigung der Atom-, Molekül- und Kontinuumsstrahlung bestimmt werden.

Abschließend wird der Energietransport durch Strahlung mit Hilfe des axialsymmetrischen Monte-Carlo-Programms HERTA (High Enthalpy Radiation Transport Algorithm) berechnet und an den Strömungslöser zurückgegeben.

    Gekoppelte Strömungs- Strahlungsberechnung


Ansprechpartner:

Dipl. Phys. Heiko Liebhart
Institut für Raumfahrtsysteme
Universität Stuttgart
Pfaffenwaldring 31
D-70569 Stuttgart
Tel.: (+49) 711 685-69600
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